Busausbau

Der Busausbau – Teil 1: Wie ich mir das alles vorgestellt hatte

Das wissen vielleicht nicht viele und ich kann mir vorstellen, dass ich für manche auch zu unordentlich/unorganisiert dafür wirke, aber: Ich liebe Recherche! Google ist mein bester Freund und zusammen kriegen wir alles raus. Daher war meine Lesezeichenliste zum Thema Vanausbau auch schon länger als ‘ne Schlange im Disneypark, bevor ich überhaupt den Bus hatte.

Ich hab alles recherchiert: Deckenventilatoren, Dachluken, Stromversorgung, Wasserversorgung, Dämmung, Verkleidung, Kosten, Auslandssteuern, Reiseversicherung, Hundekrankenversicherungen, Autoversicherung … – you name it. Ich wusste bei den meisten Dingen schon ziemlich genau, was ich wollte, nur die letzte Entscheidung hat immer gefehlt und bestellt hatte ich natürlich auch nichts, also war alles bis zur letzten Minute noch recht vage. Trotzdem hatte ich mir schon durch diverse Youtube-Tutorials einen Plan zurecht gelegt, in welcher Reihenfolge ich vorgehen würde.

Grundsätzlich muss man den Bus selbstverständlich dämmen, um Hitze und Kälte ein wenig erträglicher zu machen. Bevor man allerdings alles mit Dämmungsmaterial zuknallt, muss die Elektrik verlegt werden. Dafür sollte man natürlich möglichst schon genau wissen, was es alles zu verkabeln gilt. Braucht es einen Kühlschrank? Einen Wechselschalter auf 230V? Wie viele Lampen und wohin? Ihr seht, möchte man es sich richtig einfach machen, sollte wirklich schon so viel wie möglich von Anfang feststehen. Allerdings finde ich nur die Recherche cool, mich auf einen Plan festzulegen meistens nicht so … Das war dann auch immer der Punkt, wo die betreffenden Seiten in die Lesezeichen gewandert sind und ich zu einem neuen Rechercherthema.

Mir war allerdings klar, dass ich mit Cosmo im Auto die Temperatur irgendwie runterregeln muss, also entschied ich mich relativ schnell für einen Deckenventilator. Da die Dinger relativ teuer sind und natürlich Strom ziehen, schwankte ich noch, ob ich einfach mal eine Sparversion aus PC-Lüftern baue oder bei einer einfachen Dachluke bleibe und hoffe, dass die Thermodynamik den Rest für mich erledigt. (Aber, ich hab’s ja quasi schon verraten, an dieser Stelle wollte ich nicht sparen, es geht immerhin um Cosmo, als gab’s einen schnieken B-Ware Dachlukenventilator.) Okay, wenn man so ein Ding hat, muss ein Loch in die Decke – klingt wie ein guter erster Schritt. Daneben noch das Solarpanel, dann die Kabel, dann dämmen, dann Boden rein, mit Holz verkleiden, Bett einbauen, Küche zusammenschustern, nebenbei  Wasserversorgung klären, Regale zimmern, Bus in die letzte Ritze mit Hab und Gut vollstopfen und am Schluss noch zwei Lichterketten aufhängen und voilà, fertig ist die Kiste!

Da hatte ich die Rechnung aber noch nicht mit meinem Stiefpapa gemacht, der all meine Pläne auf den Kopf gestellt hat … 😉

– Fortsetzung folgt –

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